Was kann ich tun?

Diese Frage wird uns sehr häufig gestellt.

Unsere Vorschläge sind:
NEIN sagen.

Tut, was sich richtig anfühlt.
Lasst, was sich falsch anfühlt.
Macht das, was aus dem Inneren kommt.
Versammelt euch.
Lasst es drauf ankommen.
Eiskalt bleiben und planen.
Sucht Gleichgesinnte.
Finger weg von Radio, Zeitungen und TV.

Und das wichtigste: Haltet euch an die Verfassung.

Im Gegensatz zur kriminellen Regierung pochen wir auf die Ausübung und Einhaltung unserer verfassungsrechtlich verbrieften Rechte.
Der VFGH hat erkannt, dass sämtliche Maßnahmen (= Einschränkung der Grundrechte, verfassungswidrig) illegal sind.
Wir gehen somit nach wie vor unserem Erwerb nach, wir versammeln uns wo und wann wir wollen, wir treffen uns wann und wo wir wollen, wir halten keine Kleiderordnung = Maulkorb ein.

Wir halten uns wann und wo und mit wem auf, wie es uns gefällt, wir kommen anderen so nahe wie es uns gefällt.

Wir bewegen uns frei und ohne Einschränkung.

Wir besuchen unsere Lieben in Krankenhäusern und Pflegeheimen, weil der Krankenbesuch ein Akt der Höflichkeit und der Menschlichkeit ist, der zur Genesung und zum Wohlbefinden essentiell ist.

Wir pochen auf die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit auf Punkt und Beistrich und lassen uns auch durch eine zum Teil instrumentalisierte und mißbrauchte Exekutive nicht einschüchtern.

Eine Politik der Angst, der Drohung, der Falschinformation nach Polizeitstaatmethoden ignorieren wir.

Wir quälen unsere Kinder nicht mit gesundheitsschädlichen Methoden und der strukturellen Gewalt in Schulen geben wir keinen Millimeter nach.

Der Regierung sei gesagt:

Eurer pervertierten Solidarität, eurer Unmenschlichkeit, eurem Zynismus, euren Lügen und Unverschämtheiten, euren Übergriffen, eurem antidemokratischen Verhalten, eurer Dummheit treten wir entschieden entgegen indem wir uns an die Verfassung halten.

Lieber Mensch,

Wie fühlst du dich? Wie geht es dir?

Geht es dir besser als vor einem halben Jahr? Oder ist alles beim Alten geblieben? Oder geht es dir schlechter, fühlst du dich allgemein unwohl, fühlst du eine ungute Stimmung im Lande, die dir nicht gut tut, beschleicht dich ab und zu ein diffuses Unwohsein?

Falls das zutrifft, warum ist das so? Bist du krank? Oder ist in deiner Familie jemand oder gar mehrere Angehörige schwer erkrankt? Oder einer deiner Freundinnen oder Freunde?

Ist jemand schwer betroffen von einer Infektionskrankheit, gar verstorben vor der Zeit?

Nein? Hm, was fehlt dir dann?

Fehlt dir vielleicht der unbeschwerte Zusammenhalt, eine Reise ins Ausland zu lieben Bekannten oder in dein Lieblingsurlaubsland?

Würdest du dich gerne unbeschwert und unbespitzelt nach der Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen treffen?

Belastet es dich, dass du vielleicht arbeitslos bist, dass du die Kinder zu Hause unterrichten sollst, wo sie doch eh schon zu viel vor dem Fernseher, dem  Computer und den Handy sitzen und du doch eigentlich zum Lehrer, zur Lehrerin nicht ausgebildet bist?

Oder dein Enkelkind, das studiert aber die Uni noch kein einziges mal von Innen gesehen hat, lock down, du weißt schon?

Vielleicht kennst du auch einen Wirt oder ein kleines Unternehmen, das pleite  ist, wogegen Mc Donalds und Amazon Rekordumsätze verzeichnen ?

Bekommst du auch Kopfschmerzen und Schwindel beim Tragen der Maske? Möchtest du den andere eigentlich nicht in ihre maskierten Gesichter sehen? Gefällt es dir, deine Kinder maskiert zu sehen?

Ich habe keine Antwort, ich habe Fragen:

Was möchtest du?

Angst oder Mut? Wahrheit oder Realität? Schutz oder Sicherheit? Eigenverantwortung oder Selbstaufgabe? Demokratie oder Diktatur? Grund- und Freiheitsrechte oder Totalitarismus?  Rechtsstaat oder Polizeistaat? Ärztin oder Arzt des Vertrauens oder 1450? Denunziantentum oder Solidarität? Spitzelstaat oder Privatsphäre? Verfassung oder Willkür?

Du entscheidest. Nur du. Wir sind viele.

Verstörte Kinder, weinende Eltern, aggressive Einkäufer, desperate Stimmung allenthalben.

Ein Stimmungsbild, das man bis vor kurzem nur aus Kriegsgebieten kannte. Nun ist es auch in unserem Land so weit.

Die Politik der letzten Monate hat die Grundlage bereitet und Öl ins Feuer gegossen, hat die Menschen gegeneinander aufgehetzt, hat den öffentlichen Dienst instrumentalisiert und missbraucht, die Verfassung missachtet, ja sogar gebrochen, die Menschen gedemütigt und belogen.

Viele Mitmenschen verharren in gelernter Hilflosigkeit („ Ich kann eh nix dagegen machen“) im vermeintlichen Schicksal, verstört, erniedrigt, ja sogar drangsaliert von öffentlichen Institutionen, viele auch im Stich gelassen durch Ärzte.

Viele erkennen wohl die Taktik des gaslighting durch Regierung und Medien, wissen um die Tatsachen, verharren aber in der noch vorhanden Komfortzone.

Andere wiederum sind sich ihrer selbst bewusst, sind bei sich, spüren untrüglich, dass sie belogen werden, stehen auf und gehen mit geradem Rücken den Weg der Vernunft, angstfrei und aufrecht, auch wenn der Gegenwind bisweilen heftig bläst.

Nach der Demonstration in Wien am 16.1.2021 atmen viele auf: 20 000 Menschen auf der Straße, das erleichtert, das bestärkt, das gibt neuen Mut und Hoffnung.

Gehen wir weiter diesen Weg, friedlich, aber entschlossen, konsequent und kompromisslos. Denn mit jenen, die uns schaden, kann es keine Kompromisse geben. Mit jenen, die die Verfassung brechen, kann es keine Kompromisse geben.

Mit jenen, die vorsätzlich die Unwahrheit sagen, kann es keine Kompromisse geben.